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Gedichte 10

Zu viele Herzen leblos schlagen,folgen müd` dem falschen Wort.Gekaufte Orden durch Verblendung,zu knechten sie, an jedem Ort.Den rechten Sinn auf seinen Lippenzieht er durch bekohren` Land.Gemeines Volk, wach auf, erheb` dich!Die Zeichen geißeln von der Wand.Ohren, die verseucht vom Sturme,jener, welche Wind gesät.Das Pack getrieben zu dem Hause,das für seinen Götzen steht.Voran, voran, ihr treuen Schafe,treibt Satans Sohn fort aus dem Tal!Den Geist schickt ihr zurück zur Hölle,das Menschenkleid führt ihr zur Qual!Eine dröhnend, tobend` Horde,befohlen nun zu martern ihn.Feist sie gellen, wie Köter bellen,zwingen ihn zu andern Knien.Die Last auf seinen Leib geschmiedet,das Auge steigt zum Firmament.Im Hauch der Nacht die Schlingen tanzen,bevor im Band die Seele brennt.

Durch das Nebelmeer die Fackeln flüstern,tanzen schön im Schattenlied.Der Lügenchor keift Blitz und Donner,der Hammer drischt aus Reih` und Glied.Dreist der Mob die Freiheit raubet,die Fessel frisst das Fleisch nun wund.Doch Wahrheit nicht erstickt in Sünde,sich rüstet in geschundenem Mund.Kein Verstand und kranke Massen,Ketzerwahn und Glaubenstod.Ohne Gnad` zur Prüfung Söhne!Das Astwerk ächzt im Morgenrot.Unterm Kreuz die Lider sinken,im jungen Tag die Bühne licht.Die Sonne wärmt die leeren Bäume.Suchet mehr, es reicht noch nicht!Einst der Zorn der Wahren regnet,führt das Schwert mit starker Hand, treibt jene in das Fegefeuer,die entfacht den Lügenbrand.Das Dunkel weicht und Flammen lodern,die Reinheit kriecht tief in das Mark.Lasst Zungen flehen, Fäuste schlagen,ungehört in feuchtem Sarg! 2010

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