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Gedichte 15

Du gehst einsam in den Tannen,wohlgemut noch Schritt für Schrittund die gierverzierten AugenDeines Richters wandern mit.Und das Reh hockt unbemerkt,im Unterholz so aufmerksam,sieht ihn kauern, sieht in lauern,wie beim letzten mal als er sie nahm.Zärtlich streicheln Dein GesichtKristalle hoch vom Himmelszelt.Nur Sekunden euch noch trennen,er nimmt Dich auf in seiner Welt.Als sich das Metall in Dir verliert,das Rot an seinen Händen friert.Die Lust, sie blitzt im Augenlicht,grad als Dein Haupt am Astwerk bricht.Er hat Dich einfach nicht gefragt,auch hättest Du nie ja gesagt.Sowie der Schossmund ihn empfangen,sehr schön doch all die Vögel sangen.Der Frost im schönen Winter lebtund Schnee das Land zu Grabe trägt.Im Frühjahr gibt er es wieder frei,erst dann sieht man Dein Konterfei.Du gingst alleine in den Wald,nur Deine Hände waren kalt.Doch eh der Tag im Dunkel schwieg,das Eis in Deinen Körper stieg.2012

Vom Anbeginn des Lichtes,seit der Geburt irdischen Lebens,geht der Weg vom Sein zum Werdenund ist der Sinn doch, allen Strebens.Willst Du der Knospe sagen, sie solle sich nicht öffnen,wenn die Frühlingssonne scheint?Befiehl der Mutter sich nicht zu sorgen,wenn ihr kleines Kindlein weint.Untersag der Schwalbe fortzufliegen,wenn es sie nach Süden zieht.Versag dem Vater schier das Weinen,wenn er vor des Sohnes Grabe kniet.Verkünde dem Laub, es solle nicht fallen,wenn der Herbst ins Jahr Heim kehrt.Zwinge den Knecht nicht zu ermüden,wenn ihn endlos Last beschwert. Gebiete dem Meere sich zu glätten,wenn der Sturm ins Wasser schlägt.Den Schnee ermahne nie zu tauen,wenn er auf das Land sich legt.Was ewig währt, willst Du kühl bannen,die Zeitenströme gar noch lenken?Sollt sich mein Herz mit Liebe füllen,zähmst Du sie nie, ich werd` sie schenken! 2012

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Die ewigen Ströme



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