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Gedichte 17

Nimm mein Zepter in die Hand,entführe mich in Dein Feindesland.Zeige mir das Waffenarsenalund binde mir um den letzten Schal.Strecke mich aufs Feld, ja lege mich,bald schieße ich, Du tust es nicht.Dein Mundsoldat in meiner Mitte,höre doch nicht auf zu kämpfen, bitte!Ein Stoßgefecht durch Deine Brust,ich halte ein, weil Du atmen musst.Hast gierig in den Lauf geguckt,geschickt die Munition verschluckt.Entführe mich, besiege mich, regiere mich,komm wehre Dich!Sei tapfer, wende Dich ab von mir,auf allen Vieren, ich folge Dir!Die Wunde klafft in mein Gesicht,schreie noch so laut, ich scheue mich nicht.Befehle mich nun Backbord hin,weil ich der Torpedierer bin.Habe mich doch jetzt so sehr beeiltund hart in Deinem Rumpf verkeilt.

Frieden wird heute nicht erneuert,entschlossen habe ich abgefeuert.Die Schiffe wanken in der Seeund etwas tut Dein Leck nun weh.Traue Dich, bekenne Dich, erhebe Dich,erlöse mich!Ein herber Stoß mich rücklings legt,ich liege still, doch bin bewegt.Der Kampf geht in die nächste Runde,streite jetzt nur mit meinem Munde.Es reicht nicht, Du steigst hoch zu Pferde,im Jagdgalopp erbebt die Erde.An beiden Enden halte das Tuch,habe keine Furcht, los komm, versuch!Zwischen uns herrscht keine Kluft,das Bild verschwimmt, mir fehlt die Luft.Hast Dich final im Sieg ergossenund ich ein letztes Mal geschossen. 2013

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