Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player.

Startseite Inspiration Gedichte Gedichte 1 Gedichte 2 Gedichte 18 Gedichte 13 Gedichte 12 Gedichte 15 Gedichte 14 Gedichte 17 Gedichte 16 Gedichte 3 Gedichte 4 Gedichte 5 Gedichte 6 Gedichte 7 Gedichte 8 Gedichte 9 Gedichte 10 Gedichte 11 Prosa Prosa 1 Prosa 3 Prosa 2 ERSCHIENEN ERSCHIENEN 2 Kontakt Empfehlen Rechtliches Impressum ICI 

Gedichte 3

Er schmiegt sich an sattgrüne Kissen,gebettet im Schoße der Höhen,welche drei sich teilen zu hissen,stolz Fahnen zur Ehre der Schönen. Bäche des Himmels stürzen zu Tale,Klänge der Nacht erhellen das Ohr,die Wasser in Massen absteigen die Pfade,betörend schmeichelt der Kanon im Chor.Die Kronen der stummen versinken im Glanze,gleißend Gestirn nun hell lacht zum Tag,das Tiefschwarz der Nacht, es bricht seine Lanze,eben noch Leere auf allem hier lag.Symphonien frisch rauschen im Winde,das Blattwerk im Teppich zu Felde sich legt,Tau macht tausendfach Tropfen zum Kinde,unzählige Netze der Hauch sanft bewegt.In der Ferne leise donnern die Pauken,dunkelschwer weit entfernt Heere noch ziehen,über das Astwerk zu Grase sich schaukeln,jene, die vor der Sonne bald fliehen.

Der Landschaft Werk nicht Eises glatt liegt,Kegel stehen in üppiger Zahl,das Blau vom Dache herunter sich wiegt,doch leicht fällt dennoch die Wahl.Am Rande des Ortes stehet der eine,auf dessen Haupte das Kreuz heute wacht,einst auf dem Gipfel mächtige Steine,aus dessen Schosse man Raubzug gemacht.Nun nur noch verweilen gebrochen die Mauern,betagt sie zeugen von jener Zeit,in welcher Mannen talwärts lauern,zum Sturm auf fremden Besitz stets bereit.Kein schützend Dach mehr tragen die Wände,doch magisch lädt dieser Platz hierher ein,in dessen Schutze ritterstark` Hände,labend hielten süßesten Wein.Die Späher Hasalas im schwarzen Gefieder,kreisend sie mahnen uns heute zur Hut,nach Flüssen der Zeit sie kehren nun wieder,ihr Herr dort im Berge noch trägt seine Wut.Zur Ruhe legt er sich, vom Walde gesäumt,die Farben im Flaume wachsen hervor,ehe das Schöne in Dunkelheit träumt,noch einmal treten die Lichter zu Tor. 2009

Impressum



Wortbilder