Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player.

Startseite Inspiration Gedichte Gedichte 1 Gedichte 2 Gedichte 18 Gedichte 13 Gedichte 12 Gedichte 15 Gedichte 14 Gedichte 17 Gedichte 16 Gedichte 3 Gedichte 4 Gedichte 5 Gedichte 6 Gedichte 7 Gedichte 8 Gedichte 9 Gedichte 10 Gedichte 11 Prosa Prosa 1 Prosa 3 Prosa 2 ERSCHIENEN ERSCHIENEN 2 Kontakt Empfehlen Rechtliches Impressum ICI 

Gedichte 6

Griffe zahllos, so manche Schritte,halten mich gerade am Leben.Doch doppelt labt nur der andere,niemals wird er mir geben.Bin sein Hammer, bin sein Meißel,wider des Willens zu Werke.Zufrieden, satt, ist er gar nie,obgleich wund` Gebeine ich merke.Eisen, die mir nicht zu eigen,geschmiedet in fratzenden Feuern.Sie biegen sich im toten Lichte,den, der sie beuget zu steuern.Die Made frisst durch den Speck,greift drohend mir, noch zur Lanze.Geifert nach des Goldes Schein,dem ich befohlen zum Glanze.Der freie Geist vergeht im Fron,so, dass ich gewiss erkalte.Das Kind in mir noch Sehnsucht sprichtund nicht der müßig Alte.Aus der Zelle meines Lebensgibt es kein Entweichen.Die Hand sucht hinterm Gitterwald,im blühend Land der Reichen.Auf welkem Blatt die Träume sinken,sterben im Morast der Pflichten.Nichts von ihnen Kund` wird tun,kein Laut, gar noch Geschichten.2010

Impressum

Nie wollte ich verzagen,stets nur nach vorne sehen.Viele Unwetter habe ich überstanden.Doch dann kam das Beben,das die Mauern meiner Seele zu Ruinen brach.Hinter dem Horizont versank die Sonne.Sie ging nicht mehr auf.Der Schmerz zerfraß die Ruinenund hinterließ ein Trümmerfeld.Immerwährende Nacht zog ein, Kälte und Finsternis.Die Zeit marterte und aus den Trümmern wurde Staub.Das Licht kehrte nicht zurück.Stille, einsame Leere.Ich wünsche mir den Wind, der den Staub fortträgtund nichts hinterlässt.Wann hört es auf?Die Vorstellung gebar unendliche Müdigkeit.Lass den Vorhang fallen!Ich habe Sehnsucht nach dem Wind.2010

Sehnsucht nach dem Wind

Sehnsucht nach dem Wind



Wortbilder