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Gedichte 7

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Sind alle Schmetterlinge klar im Aufwind,sie zu halten macht keinen Sinn,ich lasse die Gefühle fließen,weil ich nicht Herr der Lage bin.Verschließt die Blume sich dem Falter,ohne Nahrung stirbt er dann,drum bitt ich Dich noch einmal innigst:„Öffne Dich, lass mich nur kurz in Dein Herzund hinterlass nicht nur Schmerz!“In einem langen, kargen Flur,auf meinen Schultern wiegt die Last,ich habe einen Schlüssel nur,ob er wohl in die Türe passt?Ich versuche sie zu erreichen,mit jedem Schritt entfernt sie sich,fest gelle ich so laut ich kann:„Bin jetzt hier, will durch Deine Tür gehen,lass mich doch dahinter sehen!“Auf dem Fluss der Einsamkeitgleite ich durch leeren Raum,kein Steg, noch Land, das mich fest hält, ein endlos langer, böser Traum.Ich versinke im Nichts, es schmerzt so,keine Hand, die mich befreit,ich sehe mich fallen und rufe:„Nimm mich fort, nur fort zu Dir!“Doch Du bist nicht bei mir.

Vorbei im stummen Weltenall,endlos an Sternen, hell und weit,sind es so viele doch an Zahl,weiß ich genau, wie ich entscheid.Ich greife nach Deinem Licht, es schwindet,wieder ist nur Finsternis,tonlos flehe ich meine Worte:„Trag mich fort, bitte fort in Dein Licht!“Doch Du hörst mich hier nicht.Ich steh` vor einem Trümmerfeld,streif mir die Tränen von den Augen,alles scheint so aussichtslos,an was soll ich nur jetzt noch glauben?Ich stell` den Kragen hoch, mich friert es,doch die gekränkte Seele brennt,mein Schrei hallt durch die dunkle Nacht:„Ich will fort, weit fort von hier!“Aber niemand steht bei mir.Und die Lösung wär so nah,zu meinem Glück in dieser Geschicht`,könnt` ich ganz weit noch zurück,ich sähe dann nicht Dein Gesicht.Und käme doch noch mal der Tag,an dem mein Herz in Flammen stand,entscheiden könnt` ich auch nicht anders,ich versank in Deiner Augen Land. 2010



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