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Gedichte 8

Du hast mir gezeigt was es heißt einsam zu sein,hast alle meine Türen verschlossen,unendlich lang knie ich nun schon,die Leiter der Hoffnung trägt kaum noch Sprossen.Eine Schar der Niedertracht schreitet voran,die Last der Bürden am Horizont grollt,galoppieren Rösser auch durch meine Wunden,so hast Du die Narben wahrhaftig gewollt.Tief in der Sehnsucht schläft mein Zorn,der Sumpf des Truges frisst mein Wort,versinkt mein Lächeln auch im Morast,auf ewig ist es gewiss nicht fort.Vom Tropf der Trostlosigkeit gibt es ein Entrinnen,denn ein zarter Funke glimmt noch im Scheit,das Salz der Tränen trübt die Flüsse,der Takt endloser Träume lähmt die Zeit.

Im Tal der Erinnerung glänzt mein Gral,über die Felder der Eiswind noch weht,und bricht aus der Kälte der Wendepunkt nur,weiß ich, dass auch mein Banner noch weht.Mein Verzicht beugt mich und fordert Tribut,das Verlangen beißt, gräbt und sticht,durchstreift der Wolf auch gebrochen das Land,ihn kriechend sehen, werden sie nicht.Auch unter dem Fallbeil erkalte ich nicht,aus der Wiege der Glut erhebt sich das Schwert,und entsprichst Du meinem Wunsche auch nie,so trage ich in mir den höheren Wert.Zu Erdentürmen streb ich die Stiegen hinauf,schickt Dein Vulkan auch glühende Güsse zu mir,so weiß ich, dass in Dir ein Kuss für mich wacht,und baue zum Trutze die Festung nun hier. 2010

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